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Reflexion und Provokation

#saytheirnames
Brief aus New York

Warum rassistische Polizeigewalt alle angeht, auch weiße Menschen in Deutschland

Hal­lo ihr Lieben,

die Stim­mung ist anges­pan­nt hier in New York, Men­schen sind wütend und haben Angst, über­all ist Polizei, seit gestern Abend gibt es Aus­gangssper­ren. Ich werde aus Selb­stschutz und um die Men­schen nah um mich herum zu schützen, nicht zu den Protesten gehen, werde aber https://theactionpac.com/ durch Recherche unter­stützen, habe die Peti­tion unter­schrieben und bitte euch, das Gle­iche zu tun (es dauert 2 Minuten):

https://www.justiceforbigfloyd.com/#petition

Und nicht vergessen: Das Prob­lem haben wir in Deutsch­land auch, wenn auch in einem anderen Aus­maß, https://kop-berlin.de/beitrag/death-in-custody-aufklarung-der-todesumstande-in-gewahrsamssituationen-jetzt, ger­ade weiße Men­schen müssen den Tat­sachen ins Auge sehen und Sol­i­dar­ität zeigen!

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Reflexion und Provokation

Neustart

Wir ahn­ten es, aber jet­zt wis­sen wir es.

Wir wis­sen, dass Euch „Lagerkoller“ überkommt, wenn Ihr zwei Monate in Euren Woh­nun­gen mit Euren eige­nen Kindern ver­bringt.

Was wisst Ihr über das Leben in wirk­lichen Lagern?

Wir wis­sen jet­zt, dass Ihr für zwei Monate bere­it seid, „das Leben“ über „die Wirtschaft“ zu stellen.

Wisst Ihr auch, dass viele von uns die behin­dert wer­den oder über 50 sind Euch das nicht so ganz abnehmen?

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Woher hat er seine schönen Augen?

An die anderen weißen Eltern auf dem Spielplatz

„Woher hat er seine schö­nen Augen?“, „Woher hat er seinen schö­nen Teint?“, „Wächst Dein Kind zweis­prachig auf?“ Sehr kreativ was sich Leute alles ein­fall­en lassen statt der Frage „Wo kommst Du (wirk­lich) her?“, die ja bei einem Baby auch wenig Sinn machen würde.

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Privilegienreflexion für Verheiratete und Paare

„Was, Du bist ver­heiratet?“ fragt mich mit ungläu­bigem Ton­fall und beina­he stre­itlustiger Hal­tung die mut­maßlich wie ich linke und fem­i­nis­tis­che Kol­le­gin, die ich bei ein­er Fort­bil­dung ken­nen­gel­ernt habe.

„Ja“ antworte ich mit trotzigem Ton­fall und fast schlechtem Gewis­sen. Ich bin aus guten Grün­den ver­heiratet und bin sehr glück­lich ver­heiratet zu sein, für mich, meinen Mann und meine Fam­i­lie war es eine gute und stim­mige Entschei­dung und es gibt mir auch heute noch ein Gefühl von Sicher­heit, Gebor­gen­heit und Zusam­menge­hörigkeit, dass wir diesen Weg gegan­gen sind.

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Diagnosekriterien für Neurotypische

Achtung Satire!

Ich habe mich mal mit der Kul­tur neu­rotyp­is­ch­er Men­schen beschäftigt, damit Ihr es nicht tun müsst, und dabei fol­gen­des her­aus­ge­fun­den:

  • Neu­rotyp­is­che Men­schen sagen oft Dinge, die sie nicht so meinen oder mit denen sie etwas anderes erre­ichen wollen, z.B. im Stre­it, als Kom­pli­ment oder zur Selb­st­darstel­lung.
  • Neu­rotyp­is­che Men­schen nehmen sich oft Dinge vor, die sie dann nicht machen und von denen sie wahrschein­lich ins­ge­heim auch schon wis­sen, dass sie sie nicht machen wer­den (z.B. Neu­jahrsvorsätze, mit dem Rauchen aufhören etc.).