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Allgemein

Buchvorstellung „Mehr als Selbstbestimmung“

Am 23. Juli von 16 bis 18 Uhr wird das Buch „Mehr als Selb­st­bes­tim­mung! Kämpfe für repro­duk­tive Gerechtigkeit“ (Buchbe­sprechung hier), her­aus­gegeben von Kitchen Pol­i­tics online vorgestellt. Diver­si­Fam­i­lies wird dabei sein und mitre­den!

https://de-de.facebook.com/events/2961523304106694/

Anmel­dung bis zum 21. Juli bei kitchen_politics@riseup.net

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Reflexion und Provokation

Buchbesprechung „Mehr als Selbstbestimmung! Kämpfe für Reproduktive Gerechtigkeit“

Reproduktive Gerechtigkeit umfasst nicht nur das Recht sich für oder gegen Schwangerschaft und das Leben mit Kind(ern) zu entscheiden, sondern auch diese in guten und gewaltfreien Bedingungen aufwachsen zu lassen.

In dem drin­gend notwendi­gen Buch „Mehr als Selb­st­bes­tim­mung! Kämpfe für repro­duk­tive Gerechtigkeit“, her­aus­gegeben vom Kollek­tiv Kitchen Pol­i­tics sind Texte ver­sam­melt, die ein­er­seits die Bre­ite der The­men, Her­aus­forderun­gen und Kämpfe, die der Begriff Repro­duk­tive Gerechtigkeit umfasst, aufzeigen, ander­er­seits auch Ker­nele­mente des Konzepts her­ausar­beit­en, die beim Über­tra­gen auf ver­schiedene Leben­sre­al­itäten und Kon­texte mitgenom­men wer­den soll­ten.

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Persönliche Geschichten

Eltern mit Behinderungen

Es braucht auch heute noch Mut, sich als Elter mit Behin­derung zu posi­tion­ieren. Wheely­mum tut es und Con­ni von Diver­si­Fam­i­lies jet­zt auch in diesem Beitrag “Als autis­tis­che Mut­ter in ein­er neu­ro­di­versen Fam­i­lie”

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Rat & Schlag

Self-Care Tipps nicht nur für Autist*innen

Sieben Selb­st­für­sor­getipps für alle* die sie brauchen und ein achter wirk­lich nur für Autist*innen, aus mein­er Erfahrung

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Rat & Schlag

Loving your genderqueer friends and lovers

Con­tent warn­ing: men­tion of sex­u­al vio­lence and trans­pho­bia

Dis­claimer: This arti­cle focus­es on non-bina­ry trans indi­vid­u­als and main­ly speaks of their expe­ri­ences, told from one person’s point of view. Every per­son is dif­fer­ent and so are their needs and expe­ri­ences! Not every­one nec­es­sar­i­ly iden­ti­fies with these par­tic­u­lar labels of ‘trans­gen­der’ and ‘non-bina­ry’ either, and bina­ry trans folx might need you to do gen­der com­plete­ly dif­fer­ent­ly!

Maybe some­one you know asked you to change the pro­nouns you refer to them with, maybe some­one new you’re see­ing just told you they are non-bina­ry, or maybe you are sit­ting in a class­room with a gen­derqueer per­son and you don’t know! What­ev­er the sit­u­a­tion, it is impor­tant that you take into con­sid­er­a­tion that not every­one around you is cis­gen­der, ie. some­one who iden­ti­fies with the gen­der that is typ­i­cal­ly asso­ci­at­ed with their sex assigned at birth, for exam­ple, a cis woman could be some­one who iden­ti­fies as a woman and is assigned female at birth (afab). It is impor­tant to note that both the ideas of ‘sex’ and ‘gen­der’ are social­ly con­truct­ed and in real­i­ty, nei­ther of them exist in bina­ries (look up: Inter­sex peo­ple and Indige­nous gen­ders like Two-Spir­it). There may be many gen­derqueer peo­ple around you who, for what­ev­er rea­sons, are not open about their iden­ti­ty. Queer peo­ple in gen­er­al are under no oblig­a­tion to let you know how they iden­ti­fy and there may be many rea­sons why some­one would not be com­fort­able shar­ing per­son­al infor­ma­tion. Regard­less, it is on all of us to work through our mis­con­cep­tions of gen­der and make sure that the gen­derqueer peo­ple in our life feel under­stood and valid!

This writ­ing is meant to serve as gen­er­al guide­lines on how to inter­act with the gen­derqueer and non-bina­ry peo­ple in your life, espe­cial­ly friends and peo­ple who you are in roman­tic and/​or sex­u­al rela­tion­ships with. There are some aspects of ver­bal, roman­tic and sex­u­al inti­ma­cy that may be dif­fer­ent when you take gen­der out of the equa­tion, or at least rad­i­cal­ly recal­i­brate con­ven­tion­al gen­der norms. While a lot of this infor­ma­tion applies to when you are inter­act­ing with a gen­derqueer per­son in any set­ting, some of this is only okay when are you in some form of inti­mate rela­tion­ship with some­one, whether pla­ton­ic or oth­er­wise, so please bear with cau­tion and treat each indi­vid­ual sit­u­a­tion as unique and spe­cif­ic!

Please keep in mind that ask­ing for someone’s pro­nouns, while stan­dard in a lot of places and rather nec­es­sary, can be trig­ger­ing for some­one, espe­cial­ly if they are ques­tion­ing and are active­ly in the process of fig­ur­ing out how they want to be addressed.

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Rat & Schlag

Wie werde ich kritisch neurotypisch?

Sieben Tipps für Partner*innen und Freund*innen autistischer Menschen

1. Glaube Deine*r Partner*in oder Freund*in.

Beachte aufmerk­sam was er*sie sagt, schreibt oder gebärdet und glaube es. Suche nicht nach ver­bor­ge­nen Bedeu­tun­gen oder Hin­tergedanken darin. Nimm stattdessen die Worte Deine*r Partner*in ernst, auch wenn Du sie zunächst nicht ver­stehst, sie Dir nicht plau­si­bel erscheinen oder Du an seiner*ihrer Stelle anders fühlen oder denken würdest. Das gilt ins­beson­dere dann wenn Dein*e Partner*in über seine*ihre eige­nen Wahrnehmungen, Gefüh­le und Selb­st­de­f­i­n­i­tio­nen Auskun­ft gibt. Wenn Dein*e Partner*in sich als autis­tisch, neu­ro­di­ver­gent, neu­ro­divers oder behin­dert beze­ich­net, dann ist das eine wichtige Infor­ma­tion über sein*ihr Erleben und Empfind­en, die Du nicht mit Klis­chees wie „Mode­di­ag­nose“ oder mit Ver­gle­ichen mit bekan­nten Autist*innen abtun, zerre­den oder wegdisku­tieren soll­test, ins­beson­dere wenn Dir wirk­lich was an der anderen Per­son liegt. Umgekehrt ist es auch nicht hil­fre­ich ein­er Per­son, die sich selb­st vielle­icht als schüchtern, nüchtern, kopflastig, intro­vertiert oder ganz ein­fach mit seinem*ihrem Namen beze­ich­net, ein psy­chi­a­trisches Etikett aufk­leben zu wollen, beson­ders, ich wieder­hole, wenn einem an der Per­son etwas liegt. In der eige­nen (Selbst-)Wahrnehmung ern­stgenom­men und anerkan­nt zu wer­den ist für jeden Men­schen wichtig, zumal in ein­er Liebes­beziehung oder Fre­und­schaft. Für manche von uns ist es so wichtig wie für viele von Euch vielle­icht sex­uelle Treue.

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Persönliche Geschichten

When „Good Morning“ became good mourning

Transnational family life in the times of Corona

One of the first things I do in the morn­ing, after get­ting myself a glass of water, is chat with my sis­ter in law. Most days it is not real­ly chat­ting, since she will have writ­ten her mesages to me at 2:30 in the morn­ing (CET) and I will write mine around 8, when she is already busy again prepar­ing lunch. My sis­ter in law lives in Cal­cut­ta and I live in Berlin, both born and raised in the coun­tries we live in. The 4 hour time lag between those adds to my priv­i­lege if you see it as such, since I usu­al­ly receive her mes­sages first and start my day feel­ing con­nect­ed and blessed by the emo­tion­al sup­port of a fam­i­ly mem­ber whom I also call my friend.

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Reflexion und Provokation

#saytheirnames
Brief aus New York

Warum rassistische Polizeigewalt alle angeht, auch weiße Menschen in Deutschland

Hal­lo ihr Lieben,

die Stim­mung ist anges­pan­nt hier in New York, Men­schen sind wütend und haben Angst, über­all ist Polizei, seit gestern Abend gibt es Aus­gangssper­ren. Ich werde aus Selb­stschutz und um die Men­schen nah um mich herum zu schützen, nicht zu den Protesten gehen, werde aber https://theactionpac.com/ durch Recherche unter­stützen, habe die Peti­tion unter­schrieben und bitte euch, das Gle­iche zu tun (es dauert 2 Minuten):

https://www.justiceforbigfloyd.com/#petition

Und nicht vergessen: Das Prob­lem haben wir in Deutsch­land auch, wenn auch in einem anderen Aus­maß, https://kop-berlin.de/beitrag/death-in-custody-aufklarung-der-todesumstande-in-gewahrsamssituationen-jetzt, ger­ade weiße Men­schen müssen den Tat­sachen ins Auge sehen und Sol­i­dar­ität zeigen!

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Reflexion und Provokation

Neustart

Wir ahn­ten es, aber jet­zt wis­sen wir es.

Wir wis­sen, dass Euch „Lagerkoller“ überkommt, wenn Ihr zwei Monate in Euren Woh­nun­gen mit Euren eige­nen Kindern ver­bringt.

Was wisst Ihr über das Leben in wirk­lichen Lagern?

Wir wis­sen jet­zt, dass Ihr für zwei Monate bere­it seid, „das Leben“ über „die Wirtschaft“ zu stellen.

Wisst Ihr auch, dass viele von uns die behin­dert wer­den oder über 50 sind Euch das nicht so ganz abnehmen?

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Persönliche Geschichten

Muttertag

Wenn die Wehen nicht das Anstrengendste bei der Geburt sind

Am heuti­gen Tag schaue ich nei­disch auf die Müt­ter die Blu­men oder selb­st­ge­bastelte Amulette aus geschmolzenen Joghurt­bech­ern bekom­men. Ich selb­st bekomme nie etwas zum Mut­tertag geschenkt, weil ich mein­er Fam­i­lie vor Jahren erzählt habe der Mut­tertag sei von den Nazis einge­führt wor­den, was nicht ganz stimmt.

Am heuti­gen Tag denke ich auch an die Umstände, unter denen mit vor eini­gen Jahren der Sta­tus „Mut­ter“ ver­liehen wurde. Wo war damals der Respekt, wo war die Anerken­nung, wo war die Selb­st­bes­tim­mung?

Mit Beginn mein­er Schwanger­schaft behan­del­ten mich viele Leute auf ein­mal wieder so wie Kinder lei­der immer noch oft behan­delt wer­den.