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Rat & Schlag

Self-Care Tipps nicht nur für Autist*innen

Sieben Selb­st­für­sor­getipps für alle* die sie brauchen und ein achter wirk­lich nur für Autist*innen, aus mein­er Erfahrung

  1. Trage bequeme Klei­dung. Ja, darauf bist Du selb­st sich­er schon gekom­men. Ich meine aber richtig bequem. Weite Hosen oder Röcke, flache Schuhe mit weich­er Sohle, Strümpfe ohne Bünd­chen und keine engen Unter­hem­den oder BHs. Achte auf die Stoffe. Ich habe in den let­zten Jahren über­wiegend fair gehan­delte oder gebrauchte Klam­ot­ten gekauft. Bei­des fühlt sich von den Stof­fen her meist recht angenehm an und ist in der Kom­bi­na­tion auch halb­wegs bezahlbar. Wenn es Dein Geld­beu­tel irgend­wie erlaubt, investiere jet­zt in Jog­ging-Hosen solange sie noch „in“ sind! Trau Dich auch, Schmuck, Uhr, Par­füm und Schminke wegzu­lassen und Dir die Haare kurz zu schnei­den, falls es Dir darunter zu eng oder zu heiß sein sollte. Die Ele­ganz muss darunter nicht lei­den. Mach‘ Deinen per­sön­lichen Stil draus!
  2. Finde Freund*innen, bei denen Du Dich nicht ständig melden musst. Im Ernst, natür­lich will auch ich regelmäßi­gen Kon­takt zu meinen Freund*innen, aber ungeschriebene Regeln in Fre­und­schaften ner­ven genau­so wie über­all son­st. Eine alte Clique, zu der Du ein­fach gehörst, egal wie oft Du bei den Tre­f­fen bist und deren Mit­glieder sich ab und zu melden um zu fra­gen wie es Dir geht, gibt so viel Gebor­gen­heit. Auch in Sportvere­inen gibt es manch­mal dieses Gefühl, in jedem Fall dazuzuge­hören. Wie erle­ichtert war ich auch, als eine neue Fre­undin mir sagte, dass sie auch nicht viel von den Regeln hält wie oft man sich melden muss! Auch nach zwei Jahren Funkstille traue ich mich sie anzu­rufen und wir freuen uns immer voneinan­der zu hören! 
  3. Pflege Dein Kör­perge­fühl im All­t­ag. Such Dir Deine Lieblingsübun­gen und mache sie regelmäßig. Egal ob zehn Minuten Yoga am Mor­gen oder abends in der dun­klen Woh­nung mit Kopfhör­er zu lauter Musik tanzen, vieles lässt sich auch in den All­t­ag ein­fü­gen. Achte darauf, welche Kör­perteile sich beson­ders gut anfühlen, welche anges­pan­nt oder entspan­nt sind und welche ger­ade etwas Scho­nung brauchen. Die Königs­diszi­plin für das Entwick­eln der eige­nen Kör­per­wahrnehmung sind wahrschein­lich die Kampfkün­ste, denn in diesen ler­nen wir — sofern die lehrende Per­son das unter­stützt -, unsere Kräfte einzuschätzen und einzuteilen, unser Schmerzempfind­en an der Real­ität zu prüfen und in der Inter­ak­tion mit Partner*/Gegner*innen Gefüh­le bei uns selb­st und anderen zu erken­nen. Inter­ak­tion lernt man natür­lich auch beim Paar­tanz, für Autist*innen beson­ders attrak­tiv dürften jedoch auch Solotänze sein wie Fla­men­co, klas­sis­ch­er indis­ch­er Tanz oder Solo-Swing.
  4. Plane Vergnü­gung und Entspan­nung gezielt ein. Auch wenn manche von uns vor lauter Ablenkung viele Dinge nicht geregelt kriegen, haben wir in der Regel kein Prob­lem mit Konzen­tra­tion und Diszi­plin, außer zu viel davon zu haben. Mach Dir diese Tugend zu nutze und stelle Dir den Weck­er für Pausen bei Arbeit oder anderen anstren­gen­den Tätigkeit­en, trage Sex-Dates auch mit Deine*r fes­ten Beziehungspartner*in in den Kalen­der ein und stelle Dir selb­st kleine Beloh­nun­gen für erfüllte Auf­gaben in Aus­sicht, und wenn es eine Tasse Tee oder ein Spazier­gang ist.
  5. Kul­tiviere Deine Verbindung zur Natur. In der Natur dür­fen wir so sein, wie wir sind und müssen uns nicht ver­stellen. Genieße die urba­nen Topf­pflanzen- und Bird­watch­ing-Trends wenn Du magst, geh aber auch mal raus ins richtige Grün, gerne bar­fuß. Wenn Du wie ich in der Stadt leb­st ist das nicht leicht aber möglich. Ent­decke die wilden Eck­en im näch­sten Park, auf der näch­sten Brache oder auf dem näch­sten Fried­hof. Geh‘ vor­mit­tags spazieren wenn noch wenige andere Men­schen unter­wegs sind, um Dich für den Tag aufzu­tanken. Mach‘ mit­tags ein Nick­erchen im Gras oder auf der Park­bank. Geh‘ abends so lange, bis die Grü­beleien aus­ge­grü­belt sind und ver­schwinden.
  6. Spiele. Es ist nicht ver­boten als erwach­sen­er Men­sch mit Lego zu bauen, mit Knete zu spie­len, Papier­flieger zu fal­ten, Kinder­filme zu guck­en oder Comics zu lesen. Das einzige was man wirk­lich lassen sollte ist tagsüber alleine auf den Spielplatz zu gehen. Genau wie in der Natur dür­fen wir beim Spie­len ein­fach sein. Pro­biere aus was Dir gefällt. Vielle­icht ist es auch eine schöpferische Betä­ti­gung wie Malen oder Töpfern, aber bitte ohne Leis­tungs­druck. Manche Men­schen entspan­nt auch schon das Sortieren der Stifte.
  7. Iss. Ein auf Hoch­touren arbei­t­en­des Gehirn sollte vom Kör­p­er nicht mit zu anstren­gen­der Ver­dau­ung, aber auch nicht mit Hunger belastet wer­den. Zu wenig oder zu ein­tönige Kost sug­geriert zwar Kon­trolle, aber kann auf Dauer auch Äng­ste schaf­fen oder ver­fes­ti­gen. Wie beruhi­gend und stärk­end sind dage­gen regelmäßige warme Mahlzeit­en wie Sup­pen, Gemüseein­töpfe, Nudel- oder Reis­gerichte! Aus­ge­wo­genes und regelmäßiges Essen macht satt und zufrieden. All­ge­meine Tipps dazu was gesund sein soll, sind mit Vor­sicht zu genießen. Obstallergiker*innen soll­ten halt nicht jeden Tag einen Apfel essen. Finde her­aus was Dir gut­tut. Für mich ist die ayurvedis­che Küche hier ein guter Kom­pass. Deren Regeln helfen mir neben­bei, stress­be­d­ingte kör­per­liche Erkrankun­gen wie chro­nis­che Entzün­dun­gen, die ich wie viele Autist*innen habe, im Zaum zu hal­ten. Auch in der mediter­ra­nen Ernährungsweise ist viel von diesem Wis­sen gespe­ichert. 
  8. Sei inkon­se­quent. Der wichtig­ste Rat, den mir meine Ayurve­da-Bera­terin gegeben hat, war: Hal­ten Sie sich nur zu 80% an meine Empfehlun­gen! Die beste Selb­st­für­sorge-Rou­tine kann nach hin­ten los­ge­hen wenn man sich schuldig fühlt, weil man die halbe Stunde die für die mor­gendlichen Yoga-Übun­gen vorge­se­hen war ver­schlafen hat. Ehrlich gesagt glaube ich, dieser Ratschlag taugt als einziger nur für Autist*innen, denn uns kann es mehr Über­win­dung kosten, eine beschlossene Sache nicht durchzuziehen als sie kon­se­quent umzuset­zen. Soll­test Du allerd­ings bere­its Schwierigkeit­en haben, Deine beste­hende Self-Care Rou­tine einzuhal­ten, oder glauben, Du bräucht­est sie gar nicht mehr, kann das ein Zeichen von bevorste­hen­dem Burn-Out oder der diesem oft vor­ange­hen­den unerk­lär­lichen Euphorie sein. Also: Aus­nah­men soll­ten hier tat­säch­lich die Regel bestäti­gen und nicht zur Regel wer­den.

liebevoll autis­tisch

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Loving your genderqueer friends and lovers

Con­tent warn­ing: men­tion of sex­u­al vio­lence and trans­pho­bia

Dis­claimer: This arti­cle focus­es on non-bina­ry trans indi­vid­u­als and main­ly speaks of their expe­ri­ences, told from one person’s point of view. Every per­son is dif­fer­ent and so are their needs and expe­ri­ences! Not every­one nec­es­sar­i­ly iden­ti­fies with these par­tic­u­lar labels of ‘trans­gen­der’ and ‘non-bina­ry’ either, and bina­ry trans folx might need you to do gen­der com­plete­ly dif­fer­ent­ly!

Maybe some­one you know asked you to change the pro­nouns you refer to them with, maybe some­one new you’re see­ing just told you they are non-bina­ry, or maybe you are sit­ting in a class­room with a gen­derqueer per­son and you don’t know! What­ev­er the sit­u­a­tion, it is impor­tant that you take into con­sid­er­a­tion that not every­one around you is cis­gen­der, ie. some­one who iden­ti­fies with the gen­der that is typ­i­cal­ly asso­ci­at­ed with their sex assigned at birth, for exam­ple, a cis woman could be some­one who iden­ti­fies as a woman and is assigned female at birth (afab). It is impor­tant to note that both the ideas of ‘sex’ and ‘gen­der’ are social­ly con­truct­ed and in real­i­ty, nei­ther of them exist in bina­ries (look up: Inter­sex peo­ple and Indige­nous gen­ders like Two-Spir­it). There may be many gen­derqueer peo­ple around you who, for what­ev­er rea­sons, are not open about their iden­ti­ty. Queer peo­ple in gen­er­al are under no oblig­a­tion to let you know how they iden­ti­fy and there may be many rea­sons why some­one would not be com­fort­able shar­ing per­son­al infor­ma­tion. Regard­less, it is on all of us to work through our mis­con­cep­tions of gen­der and make sure that the gen­derqueer peo­ple in our life feel under­stood and valid!

This writ­ing is meant to serve as gen­er­al guide­lines on how to inter­act with the gen­derqueer and non-bina­ry peo­ple in your life, espe­cial­ly friends and peo­ple who you are in roman­tic and/​or sex­u­al rela­tion­ships with. There are some aspects of ver­bal, roman­tic and sex­u­al inti­ma­cy that may be dif­fer­ent when you take gen­der out of the equa­tion, or at least rad­i­cal­ly recal­i­brate con­ven­tion­al gen­der norms. While a lot of this infor­ma­tion applies to when you are inter­act­ing with a gen­derqueer per­son in any set­ting, some of this is only okay when are you in some form of inti­mate rela­tion­ship with some­one, whether pla­ton­ic or oth­er­wise, so please bear with cau­tion and treat each indi­vid­ual sit­u­a­tion as unique and spe­cif­ic!

Please keep in mind that ask­ing for someone’s pro­nouns, while stan­dard in a lot of places and rather nec­es­sary, can be trig­ger­ing for some­one, espe­cial­ly if they are ques­tion­ing and are active­ly in the process of fig­ur­ing out how they want to be addressed.

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Rat & Schlag

Wie werde ich kritisch neurotypisch?

Sieben Tipps für Partner*innen und Freund*innen autistischer Menschen

1. Glaube Deine*r Partner*in oder Freund*in.

Beachte aufmerk­sam was er*sie sagt, schreibt oder gebärdet und glaube es. Suche nicht nach ver­bor­ge­nen Bedeu­tun­gen oder Hin­tergedanken darin. Nimm stattdessen die Worte Deine*r Partner*in ernst, auch wenn Du sie zunächst nicht ver­stehst, sie Dir nicht plau­si­bel erscheinen oder Du an seiner*ihrer Stelle anders fühlen oder denken würdest. Das gilt ins­beson­dere dann wenn Dein*e Partner*in über seine*ihre eige­nen Wahrnehmungen, Gefüh­le und Selb­st­de­f­i­n­i­tio­nen Auskun­ft gibt. Wenn Dein*e Partner*in sich als autis­tisch, neu­ro­di­ver­gent, neu­ro­divers oder behin­dert beze­ich­net, dann ist das eine wichtige Infor­ma­tion über sein*ihr Erleben und Empfind­en, die Du nicht mit Klis­chees wie „Mode­di­ag­nose“ oder mit Ver­gle­ichen mit bekan­nten Autist*innen abtun, zerre­den oder wegdisku­tieren soll­test, ins­beson­dere wenn Dir wirk­lich was an der anderen Per­son liegt. Umgekehrt ist es auch nicht hil­fre­ich ein­er Per­son, die sich selb­st vielle­icht als schüchtern, nüchtern, kopflastig, intro­vertiert oder ganz ein­fach mit seinem*ihrem Namen beze­ich­net, ein psy­chi­a­trisches Etikett aufk­leben zu wollen, beson­ders, ich wieder­hole, wenn einem an der Per­son etwas liegt. In der eige­nen (Selbst-)Wahrnehmung ern­stgenom­men und anerkan­nt zu wer­den ist für jeden Men­schen wichtig, zumal in ein­er Liebes­beziehung oder Fre­und­schaft. Für manche von uns ist es so wichtig wie für viele von Euch vielle­icht sex­uelle Treue.

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Persönliche Geschichten

When „Good Morning“ became good mourning

Transnational family life in the times of Corona

One of the first things I do in the morn­ing, after get­ting myself a glass of water, is chat with my sis­ter in law. Most days it is not real­ly chat­ting, since she will have writ­ten her mesages to me at 2:30 in the morn­ing (CET) and I will write mine around 8, when she is already busy again prepar­ing lunch. My sis­ter in law lives in Cal­cut­ta and I live in Berlin, both born and raised in the coun­tries we live in. The 4 hour time lag between those adds to my priv­i­lege if you see it as such, since I usu­al­ly receive her mes­sages first and start my day feel­ing con­nect­ed and blessed by the emo­tion­al sup­port of a fam­i­ly mem­ber whom I also call my friend.

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Reflexion und Provokation

#saytheirnames
Brief aus New York

Warum rassistische Polizeigewalt alle angeht, auch weiße Menschen in Deutschland

Hal­lo ihr Lieben,

die Stim­mung ist anges­pan­nt hier in New York, Men­schen sind wütend und haben Angst, über­all ist Polizei, seit gestern Abend gibt es Aus­gangssper­ren. Ich werde aus Selb­stschutz und um die Men­schen nah um mich herum zu schützen, nicht zu den Protesten gehen, werde aber https://theactionpac.com/ durch Recherche unter­stützen, habe die Peti­tion unter­schrieben und bitte euch, das Gle­iche zu tun (es dauert 2 Minuten):

https://www.justiceforbigfloyd.com/#petition

Und nicht vergessen: Das Prob­lem haben wir in Deutsch­land auch, wenn auch in einem anderen Aus­maß, https://kop-berlin.de/beitrag/death-in-custody-aufklarung-der-todesumstande-in-gewahrsamssituationen-jetzt, ger­ade weiße Men­schen müssen den Tat­sachen ins Auge sehen und Sol­i­dar­ität zeigen!

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Reflexion und Provokation

Neustart

Wir ahn­ten es, aber jet­zt wis­sen wir es.

Wir wis­sen, dass Euch „Lagerkoller“ überkommt, wenn Ihr zwei Monate in Euren Woh­nun­gen mit Euren eige­nen Kindern ver­bringt.

Was wisst Ihr über das Leben in wirk­lichen Lagern?

Wir wis­sen jet­zt, dass Ihr für zwei Monate bere­it seid, „das Leben“ über „die Wirtschaft“ zu stellen.

Wisst Ihr auch, dass viele von uns die behin­dert wer­den oder über 50 sind Euch das nicht so ganz abnehmen?

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Persönliche Geschichten

Muttertag

Wenn die Wehen nicht das Anstrengendste bei der Geburt sind

Am heuti­gen Tag schaue ich nei­disch auf die Müt­ter die Blu­men oder selb­st­ge­bastelte Amulette aus geschmolzenen Joghurt­bech­ern bekom­men. Ich selb­st bekomme nie etwas zum Mut­tertag geschenkt, weil ich mein­er Fam­i­lie vor Jahren erzählt habe der Mut­tertag sei von den Nazis einge­führt wor­den, was nicht ganz stimmt.

Am heuti­gen Tag denke ich auch an die Umstände, unter denen mit vor eini­gen Jahren der Sta­tus „Mut­ter“ ver­liehen wurde. Wo war damals der Respekt, wo war die Anerken­nung, wo war die Selb­st­bes­tim­mung?

Mit Beginn mein­er Schwanger­schaft behan­del­ten mich viele Leute auf ein­mal wieder so wie Kinder lei­der immer noch oft behan­delt wer­den.

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Reflexion und Provokation

Woher hat er seine schönen Augen?

An die anderen weißen Eltern auf dem Spielplatz

„Woher hat er seine schö­nen Augen?“, „Woher hat er seinen schö­nen Teint?“, „Wächst Dein Kind zweis­prachig auf?“ Sehr kreativ was sich Leute alles ein­fall­en lassen statt der Frage „Wo kommst Du (wirk­lich) her?“, die ja bei einem Baby auch wenig Sinn machen würde.

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Reflexion und Provokation

Privilegienreflexion für Verheiratete und Paare

„Was, Du bist ver­heiratet?“ fragt mich mit ungläu­bigem Ton­fall und beina­he stre­itlustiger Hal­tung die mut­maßlich wie ich linke und fem­i­nis­tis­che Kol­le­gin, die ich bei ein­er Fort­bil­dung ken­nen­gel­ernt habe.

„Ja“ antworte ich mit trotzigem Ton­fall und fast schlechtem Gewis­sen. Ich bin aus guten Grün­den ver­heiratet und bin sehr glück­lich ver­heiratet zu sein, für mich, meinen Mann und meine Fam­i­lie war es eine gute und stim­mige Entschei­dung und es gibt mir auch heute noch ein Gefühl von Sicher­heit, Gebor­gen­heit und Zusam­menge­hörigkeit, dass wir diesen Weg gegan­gen sind.

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Diagnosekriterien für Neurotypische

Achtung Satire!

Ich habe mich mal mit der Kul­tur neu­rotyp­is­ch­er Men­schen beschäftigt, damit Ihr es nicht tun müsst, und dabei fol­gen­des her­aus­ge­fun­den:

  • Neu­rotyp­is­che Men­schen sagen oft Dinge, die sie nicht so meinen oder mit denen sie etwas anderes erre­ichen wollen, z.B. im Stre­it, als Kom­pli­ment oder zur Selb­st­darstel­lung.
  • Neu­rotyp­is­che Men­schen nehmen sich oft Dinge vor, die sie dann nicht machen und von denen sie wahrschein­lich ins­ge­heim auch schon wis­sen, dass sie sie nicht machen wer­den (z.B. Neu­jahrsvorsätze, mit dem Rauchen aufhören etc.).